Boden verlegen

Es ist eine Menge passiert seit dem letzten Bericht. Leider habe ich im neuen Haus noch kein Internet, deshalb hinke ich mit dem schreiben etwas hinterher.

Der Boden in der Küche war an einer Stelle abgesunken, da der Kühlschrank direkt zwischen zwei Trägern steht. Wir beschlossen deshalb den Bereich zu ersetzen und um das Absinken in der Zukunft zu verhindern zu verstärken.

Ich rief also Tom an, der auch schon das Dach und die anderen Reparaturen gemacht hatte und er ersetzte den Boden.

Am Samstag wurden die letzten Bereiche gestrichen. Außer zwei Schlafzimmern ist nun alles fertig gestrichen. Wir wollten vor allem im Wohnbereich damit fertig werden, damit wir das Laminat verlegen können. Und Samstag Abend war es dann soweit.

Als erstes wurde die Unterlage für das Laminat verlegt, und dann die erste Reihe Laminat. In kleinen Schritten arbeiteten wir uns durch das Wohnzimmer und in die Küche. Das Blöde am Layout des gesamten Bereichs ist, daß wir vor dem Bad rückwärts arbeiten mußten. Das ist eigentlich nicht so gedacht. Man kann Laminat eigentlich nur von links oben nach rechts unten verlegen. Aber wir haben es trotzdem geschafft.

Ein dickes, fettes, Mega-Dankeschön geht dabei an Tom, den Zimmermann der die Reparaturen gemacht hat, denn er hat über das lange Wochenende extra seine Werkzeuge bei uns gelassen damit wir sie nutzen können. Ohne seine diversen Sägen wären wir noch lange nicht so weit.

Nun sind wir fast fertig mit dem Boden. Am Freitag wird der Teppich in den Schlafzimmern verlegt und am Wochenende und Anfang nächster Woche ist der Umzug geplant.

Die ersten Nächte haben wir schon im neuen Heim verbracht, auch wenn es noch keine Türen gibt, denn die haben wir noch nicht gestrichen, aber wer braucht schon Türen.

Wochenende wurde gemalt

Vergangenes Wochenende war Malern angesagt. Da wir uns die Zeit sparen wollten zwischen Salem und McMinnville hin und her zu fahren nutzten wir auch die Gelegenheit unsere erste Nacht im neuen Heim zu verbringen.

Leider hingen wir im Zeitplan etwas hinterher da wir nicht damit gerechnet hatten, daß wir viele der Fussbodenleisten und vor allem der Fensterrahmen und Türleisten erstmal wieder festmachen mussten. Außerdem wollten die meisten Leisten gespachtelt werden,  da viele nicht direkt auf der Wand anlagen.

So konnten wir erst am Sonntag mit streichen anfangen. Doch mit geballter Manpower, Betsy und DJ waren mit von der Partie, haben wir trotzdem eine Menge geschafft.

Unser Schlafzimmer ist fertig, die anderen Schlafzimmer sind zumindest die großen Flächen gestrichen sowie die Fensterleisten. Es fehlen nur noch Wände direkt um die Fenster. Außerdem konnten wir nicht mit dem Esszimmer und der Küche anfangen. So, aber nun noch ein paar Bilder.

Tag 3 – Müllentsorgung

Nachdem wir am Wochenende die Böden rausgerissen haben müssen wir natürlich den ganzen Müll loswerden. Normalerweise kein Problem, doch da die Vorbesitzer solche Schweine waren und extrem viel Müll hinterlassen haben dachten wir uns, daß wir uns lieber einen Container holen. Ansonsten hätten wir warscheinlich 100 mal hin- und herfahren müssen um alles loszuwerden.

Das Dach und der Eingangsbereich des Hauses hat ein wenig “dry-rot”. Das bedeutet einfach nur, daß das Holz vergammelt ist. Damit das auch sachgemäß beseitigt wird, haben wir einen Profi bestellt der die Schäden beseitigt.

Einige meiner Freunde meinten ich wäre völlig verrückt so einen großen Container zu ordern, aber seht selbst.

Tag 1 und 2 unseres Home-Improvement-Projektes

Nachdem das Haus ja nun uns gehört und wir Ende Februar einziehen wollen haben wir einige Werkzeuge geholt und als erstes angefangen alle Böden rauszureißen. Erstmal natürlich weil der Teppich in schrecklichem Zustand war und dann um sicherzustellen, daß nicht doch noch irgendwo Schäden sind die wir so nicht sehen können.


Samstag und Sonntag haben wir Teppiche und Fliesen entfernt. Sonntag Abend waren wir damit fertig. Außerdem hat uns Hollys Mutter beim Putzen geholfen und ein Freund vom Flughafen dabei einen Baum zu entfernen der gespalten war und mit Hilfe eines Zurrgurtes am auseinanderfallen gehindert wurde.

Anstrengender Hubschrauber-Sommer

Es wird Zeit daß ich mal wieder was schreibe. Ich bin im Moment ziemlich ausgelastet und hatte seit einigen Monaten keinen einzigen freien Tag mehr. Beschweren werde ich mich darüber aber lieber nicht, denn ich komme zum Fliegen und das arbeiten mit den Kunden macht natürlich viel Spaß. Allerdings fühle ich mich ein wenig ausgelaugt.

So, nun aber zu den Dingen, die so passiert sind diesen Sommer. Ich kann leider nur ein paar ansprechen, aber so bekommt ihr eine Idee was hier so passiert.

Als erstes ist sicherlich zu erwähnen, daß wir mit einigen Busunternehmen Partnerschaften geschlossen haben. So konnten wir Angebote schnüren die eine Bustour mit Weinprobe und Hubschrauberrundflug beinhalten. Dies kommt sehr gut bei den Kunden an und jeder hat etwas davon.

Dann waren wir auf dem Sandfest in North Bend. Dieses Event findet jährlich statt und ist eine große Party in den Sanddünen an der oregonischen Küste. Dort treffen sich hunderte verrückter Leute mit Strandbuggys und rasen durch die Dünen. Es gibt Dragrennen, freestyle Wettbewerbe und mehr.

Wir waren dort mit unserem Hubschrauber und gaben Rundflüge über die Dünen und die Küste. Dies kam sehr gut an, und wir freuen uns nächstes Jahr wieder mit dabei zu sein.

Als nächstes ist ein eher kleineres Event zu erwähnen. Der Lions-Club hier in McMinnville feierte ein Pancake Frühstück hier am Flughafen. Dies ist immer begleitet von einer Autoshow bei der es eine Menge sehr schöne, alte Autos und auch Flugzeuge zu bestaunen gibt. Wir boten Rundflüge im Hubschrauber an und unsere Kunden, und natürlich auch wir, hatten eine Menge Spaß.

Ein ähnliches Event, nur einiges größer fand Anfang August in Salem, der Hauptstadt von Oregon, statt. Mehr als hundert alte Autos und Flugzeuge flogen und fuhren ein. Die Küstenwache kam mit ihrem Hubschrauber und es war ein ganzer Tag voll Aktivitäten. Die Autos wurden bewertet und gekührt, genauso die alten Flugzeuge, immer wunderschön hergerichtet.

Wir waren bis auf den Anfang ziemlich beschäftigt mit unseren Hubschrauber Rundflügen und so war es uns nicht wirklich möglich all die alten Fahrzeuge zu bestaunen. Aber immerhin war es ein sehr erfolgreicher Tag für uns.

Wir hatten zwei Events mit unseren Fallschirmspringer-Freunden. Teils sehr erfolgreich, teilweise nicht. Das erste Event war in Toledo, Washington. Es war ein schönes Wochenende mit Fallschirmspringen, BBQ und netten Leuten. Das zweite Event war der jährliche Pacific City Beachboogie. Leider hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt und so konnten wir nur am Freitag fliegen. Aufgrund weiterer Probleme mit Jerry konnten wir keine Fallschirmspringer absetzen. Zum Glück konnten wir einige Rundflüge machen und so hatten wir wenigstens keine Verluste zu vermelden.

Soweit ein guter Sommer und ich freue mich fast ein wenig auf die etwas ruhigeren Wintermonate, damit ich endlich mal einen Tag richtig ausschlafen kann.

Bis dahin …