schriftlicher CFI-Test und Weihnachten

Nach guter Vorbereitung und dem am letzten Freitag geschriebenen hausinternen Test, stand nun der offiziell schriftliche Test für den CFI-Rotorwing auf dem Terminplan.

Die oregonische Kälte hatte mein Fahrrad schon auf dem Gewissen. Offensichtlich hielt irgendein Teil in der Nabe den niedrigen Temperaturen nicht stand, und so habe ich nun einen Freilauf sowohl vorwärts als auch rückwärts. Also machte ich mich zu Fuss auf den Weg in die Schule. Bei -5 Grad und Wind um 26 Knoten (ca. 50 km/h) kampfte ich mich in die Schule. Zum Glück war mein Fahrrad kaputt, denn das hätte mir eh nicht weitergeholfen.

In der Schule angekommen gings ab ins Testcenter und vor den Computer. Nach ca. 35 Minuten waren die 100 Fragen beantwortet und mein Testergebnis schob sich langsam aus dem Drucker. 100% stand darauf und so bestätigte sich die Arbeit der letzten Wochen. Damit hab ich den ersten Teil meiner Prüfung zum Fluglehrer bestanden.

Es fehlen jetzt noch einige Flugstunden in denen hauptsächlich Full-Down-Autorotationen auf dem Programm stehen. Also Autorotationen, in denen wir tatsächlich eine komplette Notlandung bis auf den Boden üben. Im Gegensatz dazu hatten wir bisher ja immer in Bodennähe wieder Gas gegeben um dann in einen Hover überzugehen. Damit ist jetzt Schluß.

Ich freue mich schon auf den Freitag, an dem ich mich in den Flieger setze und der guten, alten Heimat entgegenfliege. Wärmt schonmal den Glühwein vor! Wir sehen uns bald …

Thanksgiving

Heute schreibe ich mal wieder einen Artikel der nicht wirklich mit Fliegen zu tun hat. Ein wenig schon, denn in der letzten Zeit ist es aufgrund des Wetters kaum möglich zu fliegen. Die meiste Zeit ist es sehr neblig, siehe die Bilder in der Galerie. Vorgestern hatte ich einen Flug geplant und das Wetter war sehr schön. Leider sind wir dann doch nicht geflogen, denn es war extrem windig.

Da wir Off-Airports machen wollten haben wir entschieden lieber am Boden zu bleiben. Es muß ja nicht sein, daß man in der West-Practice-Area zwischen Bergen und Wäldern aufgrund von Turbulenzen in Schwierigkeiten kommt. Gerade in den Bergen sind bei starken Winden Turbulenzen gang und gebe. Da wir dann auch häufig auf Lichtungen Landen tragen die umgebenen Bäume auch dazu bei.

Wie auch immer war gestern Thanksgiving. Ein Feiertag hier in den USA. Natürlich begleitet mit perfektem Flugwetter das wir dann nicht nutzen konnten. Zum Ausgleich ist es heute wieder extrem neblig, und so wird mein Flug heute wieder nicht stattfinden.

In alter amerikanischer Tradition haben wir gestern einen riesigen Truthahn bereitet. Jan – der neue Mitbewohner statt Samuel – und ich waren am Abend zuvor noch die notwendigen Zutaten einkaufen. Gestern mittag haben wir dann die Füllung erstellt und “Pedro” – wie wir ihn nannten – in die Sauna, sprich den Ofen geschoben.

Circa fünf Stunden später war er dann mit einer frischen Sommerbräune bereit mit uns zu Abend zu essen. Nun ja, ich denke er war der einzige der dabei Pfunde verloren hat. Auf jeden Fall war es ein extrem leckerer Truthahn, und verglichen mit Deutschland sogar extrem günstig. Der Truthahn hat uns gerade mal 6,50 gekostet. Weniger als 50 Cent pro Pfund. Bilder von “Pedro” gibt es auch in der Galerie.

So sieht es in der letzten Zeit häufig aus.

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